Deutsche Telekom AGErleben, was verbindet.

Stollenhelden-Blog

Außer Gefecht: Wenn eine Verletzung das Fußballspielen verhindert

Außer Gefecht: Wenn eine Verletzung das Fußballspielen verhindert

Blogbeitrag von
Michele!

Für unseren D-Junior gibt es nichts schlimmeres, als krank oder verletzt zu sein. Denn das bedeutet zwangsläufig „Fußball-Pause“, und die zu überstehen ist meist schlimmer als die Schmerzen und Wehwehchen einer Blessur. Und so steht beim leidigen Gang zum Doktor vor allem eine Frage im Mittelpunkt: „Wann darf ich endlich wieder zum Fußball“?

Von Dehnungen und Zerrungen

Gott sei Dank ist mein Nachwuchskicker bislang von der ganz großen Verletzungswelle verschont geblieben – und natürlich hoffe ich, dass es dabei bleibt! Einige Kleinigkeiten bleiben beim Fußballspielen aber natürlich nicht aus. Vor etwa drei Jahren knickte mein Sohn bei einem Sprint unglücklich um. Die Folge: eine Bänderdehnung, ausgerechnet an seinem starken rechten Fuß! Als Mama bin ich in solchen Situationen vor allem als Ersthelferin und Trostspenderin gefragt: Der Kühlakku darf in unserem Haushalt nicht fehlen, und aufbauende Worte helfen zumeist, um den ersten Schreck zu verdauen.

http://www.schuetzdeinenkopf.de/

Gips und Krücken statt Bolzen

Bitter wird es vor allem dann, wenn ein lädiertes Körperteil ein zweites Mal in Mitleidenschaft gezogen wird. So geschehen auf dem Schulhof, kurz nachdem mein Großer wieder einsatzbereit war. Ein erneutes Umknicken sorgte dieses Mal nicht nur für eine Dehnung, sondern auch für eine Knochenabsplitterung. Als Konsequenz bedeutete das sechs Wochen Gipsschuh, und da kann selbst Mama nicht mehr helfen, um die Enttäuschung vergessen zu machen. In einer solchen Phase fühlt er sich unausgeglichen, er reagiert stinkig und es herrscht schnell Langeweile-Alarm. Kein Wunder, wenn er sonst in jeder freien Minute mit seinen Kumpels auf dem grünen Rasen steht und plötzlich die meiste Zeit auf der Couch verbringen muss.

Vorbeugungsmaßnahmen und Diagnosen

Seit diesem Vorfall spielt mein Sohn ausschließlich mit einer Bandage, schließlich will er nicht noch einmal so lange und ungeduldig warten müssen, bis es wieder zum Training geht. So lange es bei einem Tritt auf den Oberschenkel bleibt und ab und zu der Pfosten im Weg steht, ist alles halb so wild. Meist haben die Kicker sogar schon ein gutes Gespür, um welche Beschwerden es sich handelt. Erst kürzlich musste ich schmunzeln, als mein Sohn auf mich zukam und sagte, er habe wahrscheinlich eine Zerrung in den Adduktoren. Manchmal reicht eine Selbstdiagnose aber nicht aus, und ein Orthopäde sollte aufgesucht werden. Erst vor ein paar Wochen mussten wir nach einem Spiel in die Notaufnahme, nachdem mein Nachwuchskicker unglücklich auf der Hand gelandet ist. Nach dem Röntgen war aber klar, dass die Hand nur verstaucht war. Prompt stand wieder das runde Leder im Mittelpunkt, und der Arzt wurde nach dem Zwischenstand des parallel stattfindenden FC-Spiels befragt.

http://www.schuetzdeinenkopf.de/

Technische Hilfsmittel

Von einer Freundin erfuhr ich neulich, dass es inzwischen auch einige technische Hilfsmittel gibt, um eine Verletzung zu erkennen. Die Initiative „Schütz deinen Kopf!“ zeigt Lehrfilme, wie man Gehirnerschütterungen erkennen kann, die sonst häufig unerkannt bleiben. Wie ich finde eine sehr gute Sache, denn durch frühzeitiges Reagieren können weitere Unfälle und neurologische Langzeitschäden vermieden werden. Auch hat die Initiative die App „GET – Gehirn Erschüttert? Test APP“ entwickelt, welche nach einem Zusammenprall schnell helfen soll. Einen anschließenden Arztbesuch ersetzen diese Hilfsmittel natürlich nicht.