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Stollenhelden-Blog

Ernährung im Kinderfußball: Zwischen Obst und Schokolade

Ernährung im Kinderfußball: Zwischen Obst und Schokolade

Blogbeitrag von
Michele!

Die lange Winterpause hat für meinen Nachwuchskicker auch zwangsläufig weniger Bewegung zur Folge. Das allein macht noch kein wirkliches Problem, doch gerade über die Weihnachtsfeiertage wird natürlich traditionell die ein oder andere Leckerei verputzt. Mein Sohn war immer schon "kompakt", so drückt es die Ärztin liebevoll aus. Er ist groß und kräftig und neigt dazu, recht schnell zuzunehmen. Längere Pausen, Ferien und auch Verletzungen können sich dann schnell als tückische Falle entpuppen. So auch nach dem diesjährigen Winter. Wichtig ist nun vor allem, durch regelmäßiges Training und ausgewogene Ernährung wieder in Form zu kommen.

Von Zucker und anderen Versuchungen

Konkret bedeutet das bei uns zu Hause: wenig Süßigkeiten und Fett, kein Schweinefleisch. Viel Obst, Gemüse und Fisch und vor allem ausschließlich Wasser! Ich bin alles andere als Begeistert von Sportgetränken und ähnlichem mit Zuckerzusatz beziehungsweise -ersatz. Paradoxerweise werden diese Getränke von den Kids als besonders lecker und „hip“ wahrgenommen. Auch kam es in seiner Mannschaft schon einmal vor, dass Mannschaftskollegen Cola mitbrachten. Meiner Meinung nach ist das des Guten zu viel.

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Die Eltern und der Verein als Vorbilder

Mein Sohn war auch eine ganze Zeit einmal pro Woche beim Arzt, um sein Körpergewicht überprüfen zu lassen. Keine einfache Situation, gerade als Kind. An dieser Stelle kommen die Eltern ins Spiel. Vernünftig kochen und manches erst gar nicht kaufen! Schwierig finde ich auch, wenn man sonntags zum Platz kommt, um sich ein Spiel der Senioren anzuschauen. Was sieht dann das kulinarische Angebot vor? Kuchen, Wurst und Süßes. Oft denke ich dann, dass auch der Verein über Alternativen nachdenken könnte. Im Rahmen von Ferienfreizeiten versuchen wir bewusst, Bananen und Äpfel anzubieten. Bei hohen Temperaturen im Sommer gibt es dann Wassermelone als Erfrischung und Vitaminlieferant. Das wird von den Kids erfreulicherweise super angenommen.

Gerade die ersten Tage und Wochen sind nach einer langen Pause logischerweise die schwierigsten. Hat man sich an gewisse Abläufe angepasst, ist es gar nicht so einfach, wieder fit zu werden. Stichwort: Gewohnheitstier! Doch wo könnte sich mein Sohn besser zu mehr Bewegung motivieren, als auf dem Fußballplatz?! Ich lasse mir nach dem Training häufig abwechslungsreiche Gerichte einfallen, und solange diese Kombination bestand hat, mache ich mir keine Sorgen. Kritisch wurde es allerdings neulich bei einem Mannschaftskameraden, der aufgrund seiner Gewichtsprobleme nicht mehr mit seinen Freunden mithalten konnte. Da flossen einige Tränen, und ich empfand diese Situation als furchtbar schade!

Ausnahmen als Belohnung

Äußerlichkeiten sind natürlich auch gefundenes Fressen für die gegnerischen Mannschaften. Da fallen dann schnell gemeine Ausdrücke, und das tut weh. Das hat mein Sohn leider auch erleben müssen und das möchte ich ihm künftig ersparen. Besonders im Wachstum ist es wichtig, auf gesunde Ernährung zu achten, und wenn mein Sohn sich grundsätzlich an diese Vorgabe hält, spricht auch nichts gegen eine leckere Stadionwurst beim FC!