Deutsche Telekom AGErleben, was verbindet.

Stollenhelden-Blog

Jugendfußball: Fünf Spielertypen, die jeder Trainer kennt

Jugendfußball: Fünf Spielertypen, die jeder Trainer kennt

Blogbeitrag von
Max Zielke!

Deine Fußballmannschaft setzt sich bestimmt auch aus den unterschiedlichsten Typen und Charakteren zusammen – und das ist auch gut so! Vielfalt ist nämlich auch auf dem Fußballplatz superwichtig, denn auf den elf Positionen sind verschiedene Stärken gefragt. Hier kommt der Trainer ins Spiel: Seine Aufgabe ist es, aus dieser Ansammlung eine funktionierende Truppe zu formen, die idealerweise auch neben dem Platz zusammenhält. Eine ganz schön schwierige Herausforderung, die Fingerspitzengefühl verlangt! Diese fünf Prototypen kennst du sicher auch aus deinem Team, hab‘ ich recht?

Der Dirigent

Als Impulsgeber auf dem Platz und verlängerter Arm des Trainers sind die Pirlos und Xavis dieser Welt seine Vorbilder. Bei Ansprachen des Coaches lauscht er besonders intensiv und überträgt den „Matchplan“ penibel genau auf den grünen Rasen, selbst beim Freundschaftsspiel gegen den benachbarten Dorfverein. Als Bindeglied zwischen Offensive und Defensive ist er immer anspielbar, und die gegnerischen Abwehrreihen fürchten seinen tödlichen Pass in die Schnittstelle. Was die Trainer besonders an ihm schätzen: sein Positionsspiel, seine Führungsqualitäten und sein mannschaftsdienliches Auftreten. Aber aufpassen: Als Trainerliebling wird der Dirigent häufig kritisch von seinen Mannschaftskollegen beäugt. Offensichtliches Bevorzugen des Musterschülers sollte möglichst vermieden werden, um Zoff im Team zu vermeiden.

Der Egoist

Fluch und Segen zugleich: Vor dem Tor mit einer unbändigen Kaltschnäuzigkeit ausgestattet, ist der Egoist für das Kombinationsspiel nicht zu gebrauchen. Als waschechter Knipser sucht er immer den direkten Weg zum Tor, häufig mit dem Kopf durch die Wand. Den besser postierten Mitspieler ignoriert er konsequent, und wenn seine Alleingänge verpuffen, waren natürlich immer die anderen (gerne auch der Schiedsrichter!) die Schuldigen. Die große Herausforderung für den Trainer: Die zweifellos überdurchschnittlichen Fähigkeiten des Egoisten heraus kitzeln, ohne das Mannschaftsgefüge zu gefährden.

Die Stimmungskanone

Kabinen-DJ, Trainings-Clown und Streiche-Experte: Das sind die Aufgaben der Stimmungskanone! Besonders die Disziplinfanatiker unter den Trainern stoßen sich an diesem Spielertyp. Nicht zu vernachlässigen ist allerdings seine immens große Bedeutung für die Atmosphäre in der Mannschaft. Mit seinen Albernheiten hat er die Lacher immer auf seiner Seite, und der Spaß sollte ja schließlich beim Fußball im Mittelpunkt stehen! Verkneifen sollte er sich aber seine neue kreative Jubel-Choreografie nach dem 1:5-Ehrentreffer gegen den Liga-Hauptkonkurrent: beim Coach definitiv nicht gerne gesehen!

Der Ehrgeizige

Kantersieg gegen den Spitzenreiter? Aufstieg am letzten Spieltag? Von Euphorie ist bei ihm trotzdem keine Spur! Woran das liegt? Ganz einfach: Sein extremer Ehrgeiz macht ihn zum Chefkritiker im Team. Gerade deshalb ist auch er ein immens wichtiger Faktor für eine funktionierende Mannschaft und sorgt gemeinsam mit dem Trainer dafür, dass niemand die Bodenhaftung verliert. Nach dem Gewinn eines Turniers darf aber auch er gerne mal schmunzeln! Jede Nachwuchs-Mennschaft setzt sich aus verschiedenen Spielertypen zusammen.

Der Aggressiv-Leader

Die Kombination aus Mark van Bommel und Arturo Vidal. Als Staubsauger vor der Abwehr putzt er alles weg, was nicht sein Trikot trägt – und trifft ab und zu auch mal den Ball! Neben seinen Fähigkeiten als Abräumer und Defensivspezialist versteht sich der Agressiv-Leader aber auch als Antreiber und Führungsspieler. Durch seinen aufopferungsvollen Einsatz und seine Zweikampfstärke ist er bei seinen Mitspielern und beim Trainer sehr beliebt – zumindest, bis er den Platz aufgrund einer rüden Attacke frühzeitig verlassen muss. Als Trainer sind hier die richtigen Worte gefragt, damit aus Motivation nicht Übermotivation wird.