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Stollenhelden-Blog

Ohne Kicken geht es nicht: Fußballcamp und Fußballschule in den Ferien

Ohne Kicken geht es nicht: Fußballcamp und Fußballschule in den Ferien

Blogbeitrag von
Michele!

Als der Trainer unserer E-Junioren (auch bekannt als „mein lieber Ehemann“) kürzlich verkündete, auch in den Herbstferien trainieren zu lassen, ging ein kollektives Raunen der Erleichterung durch die Elternschaft unserer Nachwuchskicker. Andere Eltern, die das hier lesen, wissen schon warum…

In einem Punkt sind sich unsere jugendlichen Fußballer alle einig: „Ferien ohne Fußball gehen gar nicht!“ Zwei Wochen Herbstferien lassen sich ja zur Not noch auf dem Bolzplatz überbrücken, aber sechs Wochen Sommerferien führen schnell zu ernsthaftem Fußball-Entzug. Um den gar nicht erst aufkommen zu lassen, habe ich meinen Sohn in den letzten beiden Sommern je eine Woche zu einem Fußballcamp angemeldet – und ich würde ihn jederzeit wieder in die Fußballschule schicken!

Fußballcamp: Jugendfußballer auf dem grünen Rasen.

Familienurlaub ist fußballfrei!

König Fußball bestimmt das ganze Jahr weite Teile unseres Alltags: Deswegen freue ich mich immer sehr auf die Sommerpause samt Familienurlaub. Dann haben wir nämlich fußballfreie Familienzeit – auch wenn meine Männer sich durchaus vorstellen könnten, auch diese zwei Wochen noch in Fußballurlaub samt Trainingscamp zu fahren. Aber nichts da, auf diese Auszeit bestehe ich! Die ganzen Sommerferien können wir aber natürlich keinen Urlaub machen; wer kann das schon – außer den Geissens vielleicht. Und mein fußballverrückter Sohn kann nicht sechs Wochen auf seine geliebte „Pille“ verzichten. Als vor zwei Jahren einige Mütter aus dem Team meines Sohns mit der Idee um die Ecke kamen, ihren Jungs ein Ferien-Fußballcamp zu spendieren, war ich daher sofort ganz Ohr. So eine Sondereinheit in einer Fußballschule hörte sich direkt an wie das passende Opium fürs Nachwuchsvolk!

Sinnvolle Freizeitgestaltung dank Fußballcamp

In dem Fußballcamp einer benachbarten Fußballschule kamen zirka 50 Kinder von den Bambinis bis hin zur D-Jugend zusammen. Die Kids trainierten und spielten jeden Tag von 9:30 Uhr bis 16 Uhr, unterbrochen von genügend Pausen für Erholung und Essen. Mein D-Junior fühlte sich rundum wohl und auch meine Meinung über die Ferien-Fußballcamps fällt absolut positiv aus:

-Der Fußball-Entzug meines Nachwuchskickers wird gelindert.

-Er geht einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nach, hängt in den Ferien nicht nur rum – und mir nicht ständig mit Langeweile in den Ohren ;-)

-Abends ist er ausgeglichen und platt vom Tag; abendliche Zu-Bett-Geh-Diskussionen: Fehlanzeige!

-Die Betreuungsfrage ist für zwei Ferienwochen geklärt und ich weiß ihn – gemeinsam mit seinen Freunden – in guten Händen.

-Durch das Training mit fremden Jugendtrainern bekommt er einen neuen Blick auf den eigenen Verein und die Trainingsmethoden.

-Die Nachwuchskicker kommen auf einer ganz neuen Ebene zusammen und es entstehen sogar vereinsübergreifende Freundschaften.

Fußballcamp: Jugendfußballer auf dem grünen Rasen.

Das richtige Fußballcamp für mein Kind

Gegen das Fußballcamp sprachen also eigentlich nur die Kosten. Ein Schnäppchen sind die privaten Trainingslager sicher nicht, aber angesichts von leckerer Verpflegung, Vollzeitbetreuung und gut ausgebildetem Trainerstab empfand ich die Ausgaben als angemessen. Aufgefallen ist mir mittlerweile, dass es sehr große Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern gibt: Viele locken mit großen Namen von ehemaligen Profispielern oder großen Vereinen sowie mit tollen Geschenken und Extra-Gimmicks bekannter Marken. Unser Ansatz war da eher pragmatisch, es muss ja nicht gleich ein Fußballurlaub auf dem Trainingsgelände des FC Barcelona sein.

Wichtig waren uns drei Punkte: Der Termin musste passen, das Camp sollte in Wohnortnähe stattfinden und alle Freunde sollten im gleichen Fußballcamp einen Platz finden. Diese Anforderungen brachte bei uns am besten eine Fußballschule aus dem Nachbarort unter einen Hut – ganz ohne große Marke im Namen und ohne Ex-Profis auf dem Platz. Dem Miteinander und der Trainingsqualität hat das nicht geschadet und zudem stand bei „unserem“ Camp im Mittelpunkt, was auch uns am Herzen liegt: pure Spielfreude. Für mich ist ein Fußballcamp in erster Linie eine Ferienfreizeit, die Spaß machen soll, und kein fußballerisches Förderinstrument.

Unseren Nachwuchskickern gefiel das Ersatzprogramm für den Vereinsfußball auf jeden Fall so gut, dass wir in den nächsten Sommerferien gleich wieder gebucht haben. Und auch für den nächsten Sommer hat die ganze Clique die freiwilligen Sondereinheiten schon wieder fest im Blick: Ins Mannschaftstraining steigen die Jungs auf jeden Fall immer so fit ein, dass selbst Felix Magath seine helle Freude an ihnen hätte!

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